Autor Thema: Mass Effect mit Genesys / Star Wars  (Gelesen 297 mal)

Git_A

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Mass Effect mit Genesys / Star Wars
« am: Januar 17, 2018, 13:55:16 Nachmittag »
Wär daran jemand von meinen üblichen Verdächtigen Spielrunden interessiert?
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Antw:Mass Effect mit Genesys / Star Wars
« Antwort #1 am: Januar 17, 2018, 21:01:41 Nachmittag »
Grundsätzlich interessiert.
Aber gibbet da denn irgendwelches Hintergrundmaterial zu dem Setting. Denn die Spiele erzählen ja meist ne sehr fokusierte Geschichte und mindestens einer von uns kennt selbst die nur aus zweiter Hand. Wenn es das nicht gibt und wir uns fast alles aus den Fingern saugen müssten, dann wäre das letztlich wie eines unserer Homebrews mit neuem Anstrich.
Und sollte man da eher in der Milchstraße spielen, oder in Andromeda? Hat beides Vor- und Nachteile.
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Ser Duncan Pennytree

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Antw:Mass Effect mit Genesys / Star Wars
« Antwort #2 am: Januar 17, 2018, 22:16:18 Nachmittag »
Als hätte Git A meine Gedanken gelesen ... hab ich auch schon drüber nachgedacht, zumal man das Wiederaufladen von Fähigkeiten in dem System recht gut simulieren könnte, durch einen Mechanismus, den quasi der Großvater von Genesys und Vater von FFG SW noch benutzt hat - das Warhammer Roleplaying Game, auch damals von FFG.

Da haben Special Attacks, Zaubersprüche usw. immer einen individuellen Charge-Wert gehabt, abhängig davon, wie heftig sie war. Wenn du sie ausgelöst hast, kamen so viele Marker auf die Karte der Aktion, wie der Charge-Wert beträgt. Zu Beginn einer jeden Kampfrunde kamen von allen Karten, auf denen Marker lliegen, eine Marke runter. Liegen keine Marken mehr drauf, kann der Spruch/Move wieder eingesetzt werden usw.

Zum Hintergrundmaterial: Was mir das als sehr sehr nützlich untergekommen ist, sind die Artbooks zu den Spielen. Sollte man sich im Einzelnen mal ansehen, ist von Spiel zu Spiel unterschiedlich.

https://www.amazon.de/Art-Mass-Effect-Universe/dp/1595827684/ref=pd_sim_14_4?_encoding=UTF8&pd_rd_i=1595827684&pd_rd_r=V771C7B5Y002E5TDHWPR&pd_rd_w=H8C4g&pd_rd_wg=i2HNj&psc=1&refRID=V771C7B5Y002E5TDHWPR
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Git_A

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Antw:Mass Effect mit Genesys / Star Wars
« Antwort #3 am: Januar 17, 2018, 22:30:23 Nachmittag »
Genesys mit freien Talenten, oder eher so was wie Star Wars mit Karrierenbäumen?
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Ser Duncan Pennytree

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Antw:Mass Effect mit Genesys / Star Wars
« Antwort #4 am: Januar 18, 2018, 01:38:39 Vormittag »
Karrierebäume wären näher an der Spielvorlage, denke ich. Mhm, aber wie regeln wir Biotik ... auch über Talente, oder eher wie Force Powers?
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Git_A

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Antw:Mass Effect mit Genesys / Star Wars
« Antwort #5 am: Januar 18, 2018, 07:04:37 Vormittag »
Ich tendiere eher zu Talenten ... so was wie den Lichtschwertkampfmanövern

Andere Frage: Karrierebäume wie organisieren? Wir könnten das entweder so machen wie bei den Spielen (Soldier, Sentinel, Vanguard ...) und spezialisierungen wie "N7 Destroyer" und "Havoc Soldier" für z.B. den Soldier ... oder wir machen 3 Careers für (semi-)militärischen Kraft (Soldier, Biotic, Engineer) und 3 Careers für den weniger militärischen Kram (z.B. so was wie ... keine Ahnung ... Outlaw, Scientist, Socialite) 
« Letzte Änderung: Januar 18, 2018, 07:19:21 Vormittag von Git_A »
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Antw:Mass Effect mit Genesys / Star Wars
« Antwort #6 am: Januar 18, 2018, 10:28:47 Vormittag »
So, nach einer längeren Zugfahrt und einigem drüber nachdenken muß ich so ziemlich alles zurücknehmen ... am praktischsten wärs wahrscheinlich mit allgemeinen Talenten ala Genesys, und alle Spezialmoves als "Magie" bzw. "Forcepowers".

Bleibt die Frage ... global cool down (ME2 und ME3) oder individueller cool down (ME1 und ME:A)?
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Antw:Mass Effect mit Genesys / Star Wars
« Antwort #7 am: Januar 18, 2018, 13:17:45 Nachmittag »
Im ME3 Multiplayer hatte man definitiv sowas wie Karrieren/Klassen. Andererseits hatte der Storymodus ganz individuelle Talentbäume für die einzelnen Squadmates.
Ich schätze, da ist es einfacher, das Genesys Pyramidenschema zu übernehmen.
Ich würde aber Biotic Powers auch als Talente verwalten. Die wenigsten Charakter in der Vorlage hatten mehr als 3 oder 4. Außerdem machen manche Aspekte von Forcepowers bei Biotic keinen Sinn. zB die Forcedice selbst. Hab aber jetzt nicht nachgeschaut, wie Genesys regelt. Ich finde nur, dass das ganze Force-System sehr stark für SW maßgeschneidert wurde mit seinen hell/dunkel-Dualismus. Den gibbet aber so bei Biotic nicht.

Was Cooldown angeht, sollten wir das System wählen dass sich am Spieltisch einfacher verwalten lässt. Ich binn mir ziemlich sicher, das ist das globale System.
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Antw:Mass Effect mit Genesys / Star Wars
« Antwort #8 am: Januar 19, 2018, 12:26:20 Nachmittag »
Nicht, daß ich von den regeltechnischen Fragen ablenken wollte, aber zwei wichtige Fragen sollten beizeiten gestellt werden, nämlich:

-Was würden die Charaktere denn tun?

-Wann würde das ganze denn stattfinden?

Beide Fragen hängen ziemlich miteinander zusammen.
Die Auswahl an Spieleroptionen wird ziemlich eingeschränkt, wenn man vor dem Beitritt der Menscheheit zum Council startet. Danach hängt man an einem Timer, bis die große Krise eintritt, vorausgesetzt, man hält sich an die originale Timeline.

Und falls man sich an die originale Timeline hält -was tun mit Sheppard&Co.?
Die Charaktere an deren Stelle zu setzen wäre wahrscheinlich keine gute Idee - fast alle kennen den Plot genau, und ich selbst habe kein großes Interesse daran, einen fest vorgegebenen Storyverlauf nachzuspielen.
Sollten Sheppard&Co. stattdessen im Hintergrund die Galaxis retten, während die Charaktere um sie herum arbeiten, wäre das ein bißchen besser - aber auch nur ein bißchen: es würde uns alle zu kleinen Dash Randers machen oder uns jeden nennenswerten Einfluß auf die Geschehnisse nehmen. Beides irgendwie unbefriedigend.

Eine andere wichtige Frage des Wann: Erinnert ihr euch noch dran, wie wir Plane Shift und andere Massenbeförderungsoptionen aus D&D geschrumpft haben, weil sie im wesentlichen das Element der Reise unwesentlich machten? Die Mass Relays fallen in die selbe Kategorie...

Im Moment kommt mir die Milchstraße nach der Zerstörung der Relays als sinnvolle Kombination aus Ort und Zeit vor: Der Konflikt ist zu Ende, alle namhaften Charaktere des Spiels sind zu ikonischen Helden geworden und driften in verantwortungsvolle Positionen.
Es gibt immer noch reichlich Krisen (irgendwer muß z.B. bewerkstelligen, daß die im Solarsystem gestrandeten Flotten nach Hause kommen - und das ohne Mass Relay - besonders diejenigen, deren Angehörige menschliche Nahrungsmittel nicht vertragen) und im Chaos der Abwesenheit oder Handlungsunfähigkeit zentraler Authoritäten in den einzelnen Systemen kommt es wahrscheinlich zu nie dagewesenen Fällen von Umsturz und Banditentum. Schließlich ist es nicht so, als müßten irgendwelche Banden, die nach der Macht greifen, mit dem schnellen Eingreifen von Council-Schiffen rechnen...

Man müßte also nach dem Ende der Reaper-Krise die Galaxis Stück für Stück wieder zu einem funktionsfähigen Ganzen zusammensetzen, und zwar mit dem, was der Krieg übrig gelassen hat. Das würde auch sozial/politisch orientierten Charakteren was zu tun geben.
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Antw:Mass Effect mit Genesys / Star Wars
« Antwort #9 am: Januar 19, 2018, 14:31:25 Nachmittag »
What A.G. said. Wir sollten uns nur vorher wohl auf eine genaue "Farbe" des Endes von ME 3 einigen, als Baseline für den Hintergrund.  8)
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Antw:Mass Effect mit Genesys / Star Wars
« Antwort #10 am: Januar 19, 2018, 17:26:48 Nachmittag »
Verdammt, ich wollte den Witz mit der Farbe gerade schreiben, nachdem ich AGs Beitrag gelesen hatte...  ;)
Ne Alternative wäre halt die Andromeda Initiative. Da wäre man warscheinlich erstmal auf den helios Cluster in der Andromeda galaxie konzentriert. Allerdings gibbet dazu halt noch weniger Quellenmaterial und man müsste sich noch viel mehr aus den Fingern saugen, so dass es im Endeffekt warscheinlich einfach ein beliebiges Setting mit einigen (längst nicht allen) ME Rassen wäre.
Persönlich gefiele mir das Post-Reaper Setting besser und ich würde ne Variante des Zerstörungsendes nehmen. Die Variante, wo nicht nur Shepard offensichtlich überlebt hat, sondern wo auch nicht einfach alle Geth draufgehen. AUßerdem sollten wir überlgen, ob wir den Ausfall der Relays wirklich übernehemen (siehe unten).
Cerberus könnte in den Untergrund gehen unter neuer Führung, Omega könnte seinen Einfluss ausweiten, etc.

Desweiten müsste man nichtmal Angestellte des Citadel Councils, oä spielen. Freelancertum wäre auch ne Option. oder man arbeitet für irgend nen neuen lokalen Machtblock, der sich bildet.

Was das Reisen betrifft, so hat ME da auch und gerade mit funktionierenden Mass Relays ne ziemlich gute Geschwindigkeit vorgegeben. Resien innehalb eines Systems scheinen minuten bis Stunden zu dauern. innerhalb eines Sternen Clusters Stunden bis Tage (da haben wir ne gewissen Deutungsfreiheit).
Zwischen einzelnen Clustern dauert die Reise mit Relays immer noch mindestens Minuten (ganze Gesprächsszenen fanden wärend des Transfers statt). Aber ohne Relays dauert es Monate bis Jahre (die Zeit zwischen der Zerstörung des Alpha Relays in Arrival und ME3 war die Zeit, die die Reaper mit ihrem hyperfortschrittlichen Antrieben vom Bahak System bis zum nächstgelegenen Relay brauchten.).
« Letzte Änderung: Januar 19, 2018, 17:30:16 Nachmittag von Onkel Enzo »
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« Antwort #11 am: Januar 19, 2018, 17:30:05 Nachmittag »
Ich fände die Idee auch spannend.

Und bezüglich Farbe: Destruction klingt sinnig, oder? Insbesondere die Variante mit Hoffnung, die später kam. Relays wiederaufbauen und die Gesellschaft neu errichten ist ja ein netter Plan.
Hier sieht man ihre Trümmer rauchen, der Rest ist nicht mehr zu gebrauchen. (Wilhelm Busch)

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« Antwort #12 am: Januar 19, 2018, 20:33:11 Nachmittag »
Was danach wirklich passiert, würd ich einfach erstmal offen lassen, also nicht direkt das "Hoffnung"-Ende einspielen. A.G. hat aber noch eine andere wichtige Frage gestellt: Welche Rolle sollen die Charaktere in diesem Szenario einnehmen?

Sheppard würde ich allerdings nicht überleben lassen. Hintergrundmäßig ist es wesentlich interessanter, finde ich, wenn er heldenhaft gestorben ist und neue Protagonisten so ins Rampenlicht rücken (müssen). Die Normandy kann ja irgendwo gestrandet sein - ob und wie man auf die stößt, kann man ja noch überlegen. Bin grundsätzlich kein allzu großer Fan mehr von "schaulaufenden" bekannten NPC's.

Interessant fänd ich vom Setting her das Sol-System, kurz nachdem die Relays und die Reaper hochgegangen sind. Das System schwer verwüstet, Mitglieder aller Rassen nach der Schlacht im System gestrandet, und die Charaktere mitten drin. Kann man quasi alle Rassen und alle Klassen spielen.
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« Antwort #13 am: Januar 20, 2018, 16:34:35 Nachmittag »
Omega könnte auch interessant sein. Das ist Post Reaper das, was einer Citadel am nächsten kommt und wäre für nen Freelancer-Ansatz interessanter. Es wude vor kurzen von Cerberus zurückerobert, dank der Arbeit von Nyreen kandros macht sich tatsächlich in einigen Bereichen sowas wie Gemeinschaftsgefühl breit und es besteht ne echte Chance, ein bissl mehr Frohsinn und Civilisation aufkommen zu lassen. Nicht ohne gegenwehr, versteht sich. Davon abgesehen ist es noch wesentlich mehr ein Schmelztiegel, als irgend ein anderer punkt der Galaxis, inclusive Sol und  der Citadel (als sie noch funktionierte).
Und das Ende des Omega-DLC (das positive, versteht sich) lässt es halbwegs offen und interpretationsfähig, ob Aria T'loak selbst diese neuen Chancen ergreifen möchte oder alles beim Alten lässt.
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Antw:Mass Effect mit Genesys / Star Wars
« Antwort #14 am: Januar 21, 2018, 13:02:29 Nachmittag »
Mhm ... ich muss gestehen, das Omega das einzige Mass Effect-DLC ist, für das ich immer zu geizig war.
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