Autor Thema: Mass Effect Andromeda  (Gelesen 1432 mal)

Git_A

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Antw:Mass Effect Andromeda
« Antwort #15 am: März 28, 2017, 22:21:14 Nachmittag »
Kann ich noch nicht sagen, bin erst 5-7 Stunden drin.
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Onkel Enzo

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Antw:Mass Effect Andromeda
« Antwort #16 am: März 29, 2017, 00:25:23 Vormittag »
Ich warte, bis die das Spiel ordendlich generalüberholt haben. ... Und bis mein PC die Mindestanforderungen packt.
So wie es jetzt ist, wäre für mich beim Spielen jegliche Immersion im Arsch.
Geht echt gar nicht.
Ich könnte verzeihen, wenn die Story nicht so cool ist, wie bei der Trilogie (wird ja bisweilen gerne behauptet). Aber das, was da ist, will ich geniessen können*. Und das geht mit diesen toten Uncanny-Valley-Gesichtern, die man da derzeit geboten kriegt, nicht.

*Fallout 4 hatte IMO auch deutlich weniger Flair als Fallout New Vegas, aber es hat mir (gekauft, nachdem schon etliche Patches drüber gelaufen waren) dennoch viel Spass gemacht.

PS: Und Vergleiche mit The Witcher 3 sind IMO ohnehin unfair. Das liegt qualitativ nämlich noch deutlich über dem, was man heutzutage als Standard erwarten sollte.
« Letzte Änderung: März 29, 2017, 00:32:23 Vormittag von Onkel Enzo »
Wenn du keine Witze darüber machen kannst, nimmst du es wahrscheinlich zu ernst.

Armin

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Antw:Mass Effect Andromeda
« Antwort #17 am: März 29, 2017, 09:42:31 Vormittag »
Für mich viel interessanter, haben sie es geschafft eine ähnlich mitnehmende Story wie bei den anderen Teilen zu schaffen?

*Story* und Inszenierung gefallen mir auch bisher sehr gut.

Für mich kann ich das bestätigen. An die neuen Charaktere muss man sich erst gewöhnen, und ich weiß nicht, ob es einfach daran liegt, dass man nach Shepard einfach für einen neuen Protagonisten verdorben ist, aber Ryder ist für mich (noch) nicht diese Ikone. Wahrscheinlich sehe ich Mass Effect 1 aber auch durch die rosarote Brille.

Der bisherige Storyverlauf macht Lust auf mehr und weckt Neugierde, weil es ein Menge ungeklärte Mysterien in der neuen Galaxie gibt.

Auf jeden Fall finde ich es wesentlich besser als Dragon Age: Inquisition, durch das ich mich durchgequält habe, weil es einfach so viele Checklisten abzuarbeiten gab und man erst die nächste Storymission starten konnte, wenn man genug Machtpunkte zusammen hatte...

Onkel Enzo

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Antw:Mass Effect Andromeda
« Antwort #18 am: März 29, 2017, 22:31:16 Nachmittag »
Auf jeden Fall finde ich es wesentlich besser als Dragon Age: Inquisition, durch das ich mich durchgequält habe, weil es einfach so viele Checklisten abzuarbeiten gab und man erst die nächste Storymission starten konnte, wenn man genug Machtpunkte zusammen hatte...

Das wäre speziell für mich kein Problem, weil ich ohnehin dazu neige, bei RPGs die Hauptquesten hinten anzustellen und mich in Nebenmissionen zu verlieren.
Aber so ganz grundsätzlich gesprochen ist das ... Kacke.

Was die Charaktere bei Andromeda und ihren Sympathiefaktor angeht, wird ja in den Internetzen viel darüber geschrieben, dass die nicht den selben Eindrcuk hinterlassen wie in der Trilogie. Aber die ist eben auch genau das: ne Trilogie. Mal Hand aufs Herz: Als man in ME1 Garrus frisch kennenlernte, dachte man  (ich): cooler Typ. Aber der startete auch nicht direkt als der beste Ingamebuddy der Computerspielegeschichte. Den Punkt hatte er endgültig erreicht, als man mit ihm in ME3 Flaschenschiessen auf der Citadel machte :)
« Letzte Änderung: März 29, 2017, 22:39:25 Nachmittag von Onkel Enzo »
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Gandhi

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Antw:Mass Effect Andromeda
« Antwort #19 am: März 30, 2017, 08:30:00 Vormittag »
Ich mag Nebenquests, zumindest wenn sie so gut sind, das die Entscheidung "Haupt- oder Nebenquest erledigen" schwer fällt.
Hört sich also bisher ganz gut an.

Ich hab mir mal die Systemanforderungen durchgelesen, ich werde wohl leider auch noch warten müssen und mir erst mal eine neue Graka zulegen, bevor ich es spielen kann.
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Armin

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Antw:Mass Effect Andromeda
« Antwort #20 am: März 30, 2017, 10:06:24 Vormittag »
Das wäre speziell für mich kein Problem, weil ich ohnehin dazu neige, bei RPGs die Hauptquesten hinten anzustellen und mich in Nebenmissionen zu verlieren.

Das war ja das Problem bei Inquisition: Es waren kaum echte Nebenquests mit einer Story. Man musste zu markierten Punkten auf der Karte rennen und diese anklicken, dann bekam man einen Machtpunkt. Die Welt war für mich steril und leer, sodass das Erkunden mir auch keinen Spaß gemacht hat. Und zumindest das macht Mass Effect wesentlich besser, es gibt interessante Nebenquests und keine Grindwall, die einen Fortschritt verhindert, soweit ich das bisher beurteilen kann.

Onkel Enzo

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Antw:Mass Effect Andromeda
« Antwort #21 am: April 01, 2017, 02:03:59 Vormittag »
Ah ok. Ich fühlte mich bei dem Wort Checkliste irgendwie an einen Nachmittag Skyrim erinnert, wo ich nix anderes tat, als grob 30 Nebenquesten abzuarbeiten, die sich (teilweise unbemerkt) angehäuft hatten und mein Logbuch zuspammten. Es kann auch passieren, dass es zuviele Nebenquesten gibt. Besonders, wenn zuviele davon lahme Fetchquests sind.
Da könnte ME tatsächlich noch ein bissl qualitativ zulegen (zugelegt haben) gegenüber der Trilogie. Denn, so wenig Aufwand viele der Nebenquesten da auch brauchten (zB ME3: in der alten Artilleriebasis auf Tuchanka daran denken, die Energiegitterspezifikationen runterzuladen, und damit auf der Citadel die Tanzclubtechnikerin glücklich zu machen), so belanglos und uninteresssant waren sie letztlich oft auch (ok, die brachten zusätzliche Readyness und nen Codexeintrag... whatever). Zumindest MUSSTE man sie nicht machen, um weiter zu kommen.
Die Nebenmission im Citadel DLC waren wiederum cool.
« Letzte Änderung: April 01, 2017, 02:09:10 Vormittag von Onkel Enzo »
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« Antwort #22 am: April 04, 2017, 19:30:06 Nachmittag »
Eventuell relevant für Leute die sich noch nicht sicher über einen Kauf sind:

https://www.masseffect.com/news/the-journey-ahead?sf53509859=1
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Gandhi

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Antw:Mass Effect Andromeda
« Antwort #23 am: April 15, 2017, 19:27:08 Nachmittag »
Da ich jetzt auch einige Stunden gespielt habe, kann ich meinen Senf ja auch mal dazu geben.

Mir macht es Spaß, die LipSync ist zwar nicht toll, aber das stört mich gar nicht.
Es gibt viel zu entdecken, für die Fans sind die altbekannten Völker wieder dabei und man merkt, das man sich immer noch im ME Universum befindet.
Die Story nimmt mich nicht ganz so gut mit, wie die ersten 3 Teile, aber da lag die Messlatte auch sehr hoch.

Multiplayer hab ich bisher nur angetestet, hier muss ich mal schauen wie der Dauerspaß ist.
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« Antwort #24 am: April 16, 2017, 11:09:23 Vormittag »
Die Story nimmt später Fahrt auf. Außerdem wird die Charakterisierung besser und das Spiel wird vor allem witziger.

ME:A hat einen eher langsamen Start und fängt danach IMO ziemlich an zu rocken.

Und Voeld ist so verdammt schön ...
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Antw:Mass Effect Andromeda
« Antwort #25 am: April 20, 2017, 22:41:25 Nachmittag »
So, mal eben im Urlaub durchgesuchtet.  ;D
Spielzeit ca. 80 Stunden fast ausschließlich Singleplayer, Schwierigkeitsgrad: Normal.

Am Ende Stufe 62 Meistertechniker (Tech Rang 6)
Bevorzugte Skils: Überlastung / Verbrennung für Tech Kombo, abwechselnd mit Geschütz oder aktiven Skills.
Bevorzugte Waffen:
Zu Anfang: Carnifex + Equalizer
Zum Ende: Scorpion + Equalizer + Revenant
Panzerung: Angara (bei Stufe VIII + IX ist der Helm allerdings verbuggt.)

Lieblings Begleiter:
zum Kämpfen: Vetra + Drack
Zum Spaß: Peebee + Drack/Jaal im Fahrzeug auf Voeld bei langen strecken ;D

Mein Fazit:
Ja, es ist ein Mass Effect, zumindest fühlt es sich so an.
Es macht Spaß und die Story wird tatsächlich nach hinten raus besser.
Gelohnt hat es sich für mich auf alle Fälle.

Für jemanden, der ME3 gespielt hat, ist es kein Problem seine Skills zu wählen, andere könnten hier etwas mehr Probleme haben, aber man kann ja zurücksetzen lassen.

Als Tech kommt man ohne Probleme durch so ziemlich alle Situationen durch, lediglich bei 3 Bosskämpfen am Anfang musste ich mehrfach ran, das lag aber eher an Anwenderfehlern.

die Quests im Bereich "Zusätzliche Aufgaben" habe ich weitgehend ignoriert, bzw. nur durch Zufall weiter gemacht, daher hatte ich am Ende nur eine 97% Wertung. Alle anderen Aufgaben hab ich erledigt.

Ich frage mich allerdings, wie man dieses Spiel in den zu Beginn angekündigten 30 Stunden durchspielen will, diese Zeitangabe zeigt mir, das die Tester keinen Wert auf die Nebenquests oder Dialoge gelegt haben.

Dabei war z.B. die Begleitermission von Liam Klasse.

Negative Eindrücke:
Das Planetendesign von Kadara ist ein Witz, man muss im Raumhafen landen, mit dem Transit ein Stockwerk tiefer und durch ein Gebäude bevor man auf dem Planeten wandeln bzw. Schnellreisen kann.
Logischerweise schicken einen die Quests immer wieder hoch und runter.  [wallbash]
Und immer wieder durch die wohl langsamsten Türkontrollen ausserhalb von Missionsbereichen   [kotz]
Selbst wenn man den Planeten besiedelt hat ändert sich das nicht.

Einige der kleineren Bugs können einem auf Dauer auch echt auf die nerven gehen, wie z.B. der Trigger für ungelesene Mails.

[EDIT] Das Typische Problem mit der Übersetzung, fast durchgehend wurde you mit Sie übersetzt, was bei vielen Dialogen echt nicht passt. [/EDIT]
« Letzte Änderung: April 20, 2017, 22:52:43 Nachmittag von Gandhi »
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