Autor Thema: Can we talk about ... The Last Jedi [Spoilers]?  (Gelesen 310 mal)

Ser Duncan Pennytree

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Can we talk about ... The Last Jedi [Spoilers]?
« am: Dezember 28, 2017, 01:01:05 Vormittag »
Nachdem ich ihn heute Abend gesehen habe, muss ich ihn erstmal etwas wirken lassen, vielleicht auch noch ein 2. Mal sehen, bevor ich mir ein abschließendes Urteil bilde. Nichtsdestotrotz würden mich eure Meinungen zum Film schon mal interessieren, falls ihr ihn schon gesehen habt, nicht zuletzt because ... the Internet is aflame.  ;D

Schon mal sehr Unterhaltsam zum Thema - die Review von Red Letter Media 
« Letzte Änderung: Dezember 28, 2017, 01:03:19 Vormittag von Ser Duncan Pennytree »
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Antw:Can we talk about ... The Last Jedi [Spoilers]?
« Antwort #1 am: Januar 10, 2018, 12:06:55 Nachmittag »
Ich mochte ihn weitestgehend. Klar, er hat ein paar schwächen (vor allem der Casino-plot ist zu laaaaaaaang und sowohl Holdo als auch Poe verhalten sich vielleicht ein bissl blöder als gut wäre), aber die gesamte Jedi-Storyline ist meiner Ansicht nach gut und kompetent gemacht. 

Hier noch ein Kommentar aus den Internetzen:
https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=bxDX-nywiTc
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Onkel Enzo

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Antw:Can we talk about ... The Last Jedi [Spoilers]?
« Antwort #2 am: Januar 10, 2018, 22:28:39 Nachmittag »
Nach dem 2ten mal Anschauen:
Viele gute Szenen aber die diversen Kontroversen um den Film kommen nicht von ungefähr.
Ich geh mal auf ein paar ein.

Oder lieber doch nicht (lediglich auf Anfrage).
Hab in letzter Zeit zu oft darüber geredet. Außerdem bin ich schreibfaul und es gäbe soooooo viele Kritikpunkte abzuarbeiten. (Logiklücken, Plotlücken, Holdo, Leia, Dreadnaught-Killer-Poe, dumme Taktiken, dämliche Taktiken, dämlichste Taktiken, Reys Power, Reys Power, Umgang mit Lore, Umgang mit Plothooks von Teil 8,...)

Ich sage es mal so, ich fand den Film unterhaltsam, wenn er mich nicht gerade genervt oder verwirrt hat. Nach dem ersten anschauen hatten mich die Optik und die durchaus vorhandenen guten Szenen noch über vieles hinweggetäuscht und/oder -getröstet. Aber nach dem 2ten Anschauen ist der vielerorts spröde Lack doch zunehmend abgeplatzt. Auch wenn ich nicht alle der verbreiteten Kritikpunkte teile (und bei mindestens einem - Snoke's Tod - sogar eher dagegen halte) machen mich andere (Holdo, bei der Macht, warum???) eher sauer.

Wenn ich ausführlich darüber geredet habe, habe ich teilweise das Gefühl, dem Film 3,5/10 geben zu müssen. Aber nüchtern betrachtet verdient er IMO schon ne 6/10
Unabhängig davon gefällt mir nicht, in welche Richtung das geht und ich bezweifle stark, dass mich JJ Abrahams mit Teil 9 nochmal ins Kino locken wird. der hat nen ziemlichen wirren Haufen von ... Irgendwas, mit dem er arbeiten muss. Und gute, Logikstarke Story ist nicht unbedingt seine Stärke.

Sollte ich meine Meinung in einem Wort zusammenfassen, dann wäre dieses Wort: Meh  :-\


PS: vllt ist es ja sowas dwie der Fluch der Rollenspieler (kA, bin schon so lange dabei und kann mich nicht mehr in normale Menschen hineinversetzten ;) ), aber:
Plotlücken machen mich echt sauer!
Dumme, offensichtliche Plotlücken umsomehr.
Bei Filmen wesentlich mehr als beim RSP, weil es da ein Script gibt. Und Leute dafür bezahlt werden. Ua von mir.
Darum ist Prometheus ein Riesenscheiss, Alien-Coventant ist ein Riesen-prätentiöser-Scheiss und SW8 ist ... meh
« Letzte Änderung: Januar 10, 2018, 23:03:26 Nachmittag von Onkel Enzo »
Wenn du keine Witze darüber machen kannst, nimmst du es wahrscheinlich zu ernst.

Ser Duncan Pennytree

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Antw:Can we talk about ... The Last Jedi [Spoilers]?
« Antwort #3 am: Januar 11, 2018, 15:26:25 Nachmittag »
Ich schließe mich Onkel Enzo eigentlich komplett ein in seiner Meinung. Als generischer Science Fiction-Film hat er wohl tatsächlich 6/10 Punkten verdient, da dümpelt er für mich auf ähnlicher Position wie Valerian and the City of a thousand Planets rum.

Als SW-Film hat er auch für mich allerdings nur 3-4/10 Punkten verdient, weil dafür die teils groben Plott- und Logikfehler, der teilweise vollkommen deplazierte und erzwungene Humor und schlussendlich die bewußte Ignoranz dem alten "Quellenmaterial" gegenüber (insbesondere was die Charakterisierung von Luke angeht) einfach irgendwann zu viele Ecken anbringen, an denen ich mich stoße. Ich werde für Episode IX auch kein Geld mehr ausgeben. Rogue One fand ich, trotz seiner Probleme, gut und unterhaltsam, Force Awakens okay, aber das hier ...  :(.
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Onkel Enzo

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Antw:Can we talk about ... The Last Jedi [Spoilers]?
« Antwort #4 am: Januar 11, 2018, 20:46:20 Nachmittag »
Ich mochte die die Art wie Luke dargestellt wurde eigendlich. Auch wenn ich da anderer Ansicht bin, als Mark Hamill.
Tatsächlich, ist Lukes Darstellung für mich eine der wenigen Sachen im Film, wo der (prinzipiell eherenwerte) Versuch, Überraschungen statt leicht verdauliche altbekannte Fankost einzubringen, funktioniert hat. An anderer Stelle funktionierte das IMO viel weniger.
Mein Hauptproblem sind wirklich die Stellen, die, ob es einem geschmacklich nun gefällt oder nicht, rein logisch keinen Sinn ergeben bzw dem etablierten SW-Lore zuwider laufen.
ZB mag ich nicht, dass die Macht neuerdings scheinbar ein Bewusstsein hat und mehr oder weniger direkt sich selbst (hell vs dunkel) ausbalanciert. Das war ja der spärliche Erklärungsansatz für Reys lachhaften Powercreep. Früher war die Macht einfach ein mystisches Energiefeld, nicht ne Entität, die einzelenen Charkteren endlos XP in den Hintern schiebt.

Woran dieser Film, die Neue Trilogie bislang generell und viele andere Filme, die Sequels, reboots, oä sind in den letzten Jahren IMO leiden, ist der leicht bis völlig überzogene größer-krasser-mehr-Faktor.
-Der Todestern war groß wie ein Mond, folglich muss Starkiller Base groß wie ein Planet und drölf mal so heftig sein.
-In TESB verloren die Rebellen ihre Hauptbasis und ne menge Resourcen und wurden in die Ecke gedrängt. Folglich muss in TLJ der Widerstand bis auf 2 dutzend Leute, die ohne relevante Ausrüstung auf einem einzigen uralten Schiff fliehen, dezimiert werden.
-In der Original Trilogie trainiert Luke über Jahre und erst beim Betreten von Jabbas Palast in RotJK hat man den Eindruck, dass er machtmäßig wirklich der Bringer ist. Rey hat in TFA und TLJ zusammen genommen bestenfalls 3 Wochen Zeit, seit sie von Han erfahren hat, dass die Macht echt existiert. Davon sind bestenfalls 2 Tage wirkliche Trainingszeit. Und dennoch ist sie so heftig wie Kylo Ren.

Wenn ich mir vorstelle wie da eine hypothetische zukünftige Trilogie laufen wird...
.oO(die Rebellion/der Widerstand wird komplett ausgelöscht. übrig bleibt lediglich das halbverbrannte Tagebuch des Anführers, dessen Inhalte als Rezepte eines Kochbuches chiffriert sind. Dieses "Kochbuch" wird von einem querschnittsgelähmten, dementen, verhungerten Sklaven im Müll gefunden und dechiffriert, der mit desssen Hilfe sein Potential entdeckt und die Galaxis befreit. Raumstationen die lediglich mondgroß sind, kommen nur noch vor, wenn der Held und der böse Macht-Gottkaiser sie sich telekinetisch gegenseitig an den Kopf werfen...)  ;D


PS: Valerian fand ich deutlich schlechter. Primär weil die Charktere unsympatisch* und flach waren. Die Charaktere sind in der neuen SW Trilogie bislang einer der Lichtblicke für mich (zumindest einige). Ist aber Geschmacksache

*den größten Sympathiefaktor bekam bei mir eine Rolle, die von Rihanna gespielt wurde! 'nuf said
« Letzte Änderung: Januar 11, 2018, 21:09:03 Nachmittag von Onkel Enzo »
Wenn du keine Witze darüber machen kannst, nimmst du es wahrscheinlich zu ernst.