Autor Thema: Mathematik in Rollenspielen/Trading Card Games/Strategiespielen  (Gelesen 2546 mal)

Opacor

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Mathematik in Rollenspielen/Trading Card Games/Strategiespielen
« am: April 10, 2014, 12:26:49 Nachmittag »
Hi, ich will hier einfach mal eine kleine Frage an die Forumsgemeinde stellen wie ihr mit Mathematik umgeht. Rechnet ihr aus wie eure Chancen stehen, beweist ihr gar Sätze oder nehmt ihr Würfel/Karten wie sie kommen und vertraut auf eure Erfahrung.

Ich persönlich habe mich gestern noch gefreut, endlich einen Beweis gefunden zu haben, dass der Erwartungswert bei einem n-Seitigen Würfel (n eine natürliche Zahl größergleich 2), von dem a<n Zahlen als Erfolg gewertet werden und der bei der größten Zahl nochmals gewürfelt werden darf (ad infinitum) bei a/(n-1) Erfolgen pro Würfel liegt.
« Letzte Änderung: April 10, 2014, 12:32:24 Nachmittag von Opacor »
Hier sieht man ihre Trümmer rauchen, der Rest ist nicht mehr zu gebrauchen. (Wilhelm Busch)

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Git_A

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Antw:Mathematik in Rollenspielen/Trading Card Games/Strategiespielen
« Antwort #1 am: April 10, 2014, 12:43:46 Nachmittag »
schon ... ich bastel schließlich gerne an Systemen herum. Nu ist mein Niveau ne ganze Ecke primitiver. Aber ich komm klar.
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Onkel Enzo

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Antw:Mathematik in Rollenspielen/Trading Card Games/Strategiespielen
« Antwort #2 am: April 10, 2014, 13:32:48 Nachmittag »
Im Spielverlauf selber mach ich es meist eher Pi mal Daumen. Da nervt es mich eher, wenn leute bei der simplen Planung der Aktionen ihrer Charaktere minutenlang rumrechnen und planen, weil das auch mit den Entscheidungsfindungsprozessen der Charaktere, die dargestellt werden, seltenst was gemein hat und vor allem, weil es doch zT arg das Spiel bremst.
Bei Charaktererschaffung achte ich schon einigermaßen auf Wahrscheinlichkeiten. Sehr viel mehr aber auf Proportionen. Wenn die Diskrepanz zwischen beidem zu groß ist, dann stimmt oft was nicht mit dem Regelsystem.
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Gandhi

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Antw:Mathematik in Rollenspielen/Trading Card Games/Strategiespielen
« Antwort #3 am: April 10, 2014, 14:17:46 Nachmittag »
Ich sehe das ganze recht einfach.
Bei der Charaktererschaffung interessiert mich eigendlich nur, welcher Wert dem Durchschnitt entspricht. Den Rest passe ich nach Gefühl an. (Mal etwas höher, mal etwas niedriger)

Im Spiel ist es auch ganz einfach.
Wenn ich Ziele, mir Zeit lasse usw. und dadurch einen Bonus bekomme, wird die Chance das etwas klappt logischerweise höher sein. Wie viel % meine Chancen steigen interessiert mich nicht wirklich.
Wenn ich im laufe des spielens Feststelle, das ich auch ohne Bonus gut klarkomme, lasse ich solche Aktionen auch weg.
Mir ist es lieber es läuft alles flüssig, da kann ruhig schon mal etwas daneben gehen.

Es kursiert das Gerücht, ich hätte Gott gefunden. Ich denke, das ist unwahrscheinlich, weil ich genug Schwierigkeiten habe, meine Schlüssel zu finden; und es gibt empirische Beweise, dass diese existieren."  - Terry Pratchett

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Calimar

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Antw:Mathematik in Rollenspielen/Trading Card Games/Strategiespielen
« Antwort #4 am: April 10, 2014, 14:23:55 Nachmittag »
Mir ist so was hauptsächlich bei der generierung der Regeln und des Settings wichtig. An der Wahrscheinlichkeit legt man ganz gut fest was durchschnittlich ist, was fordernd usw., ja was überhaupt theoretisch möglich ist. Für glaubhaftes Setting und faire Regeln ist es meiner Ansicht nach wichtig die Wahrscheinlichkeiten zumindest recht gut zu kennen.
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Antw:Mathematik in Rollenspielen/Trading Card Games/Strategiespielen
« Antwort #5 am: April 10, 2014, 16:42:25 Nachmittag »
Für die generierung der Regeln sehe ich das ebenso.

Später im Spiel aber wie gesagt interessiert mich eigendlich nicht mehr ob meine Chance jetzt 60% oder 65% sind.
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